Mehr und mehr machen wir von künstlicher Intelligenz Gebrauch. In welchem Ausmaß greift sie eigentlich in unsere Entscheidungsprozesse ein? Und wie wirkt sie sich auf unsere kognitiven Fähigkeiten aus? Lassen Sie uns darüber ehrlich nachdenken. Haben wir nicht manchmal das Gefühl, dass künstliche Intelligenz unseren freien Willen beeinträchtigt?
-
LOGON - Magazin für Transformation

LOGON - Magazin für TransformationAristoteles’ Nous Poietikos: Produktive Intelligenz und wirkliches Denken
Aristoteles unterscheidet eine Intelligenz, die „alles wird“, von einer anderen, die „alles macht“. Die letztere, die produktive Intelligenz, beschreibt er als unsterblich und ewig. Sie ist Wirklichkeit. Durch sie wird das Verstehbare in einem Denkakt gegenwärtig. Wirkliches Denken verlangt, dass Sinn und Bedeutung verstanden werden.
LOGON - Magazin für TransformationGRENZENLOS INTELLIGENT
Die kleine, abgetrennte Seele kann zu einer großen Seele transformieren, wenn sie bereit ist, sich durch Loslassen und Hingabe zu öffnen für die grenzenlose und holografische Intelligenz der Einheit.
LOGON - Magazin für TransformationDenken … aber wie?
Ein Mensch, der der Stille, der reinen Aufmerksamkeit und der Leere in sich Raum gibt, ist ein Mensch, der das absolut Gute, also den Geist in sich bewusst regieren lässt und daher nicht anders kann, als gut zu sein – und, als Folge: gut zu denken.
LOGON - Magazin für TransformationDenken … aber wie?
Ein Mensch, der der Stille, der reinen Aufmerksamkeit und der Leere in sich Raum gibt, ist ein Mensch, der das absolut Gute, also den Geist in sich bewusst regieren lässt und daher nicht anders kann, als gut zu sein – und, als Folge: gut zu denken.
Jakob Böhme: Göttliche Einfalt
Jakob Böhme sagte: „Ich bin im Wissen tot um des willen, der in mir wissen will.“
Und ferner: „Der einfache, göttliche Weg, auf dem man Gott in seinem Wort, Wesen und Willen schauen kann, ist der, dass der Mensch in sich selbst einfach wird und in seinem eigenen Willen alles verlässt, was er selbst ist und hat.“
Von der Vielfalt zur Einfalt des Herzens – Ein Weg der inneren Transformation
In einer Welt, die von einer Vielzahl von Meinungen, Überzeugungen und Identitäten geprägt ist, wird Vielfalt oft als höchstes Gut gefeiert. Doch benötigen wir nicht auch die Einfalt des Herzens? Nicht im Sinne einer Verarmung, sondern als eine tiefe Besinnung auf das Wesentliche, das aller Vielfalt zugrunde liegt, einer spirituellen Transformation, die zur Essenz des Menschseins führt.
Franz Kafka – ein Fremder
Es mag den Anschein haben, dass Kafka in seinen Schriften nur die Sinnlosigkeit aufdeckt und die Leere meisterhaft beschreibt. Aber er öffnet dadurch die Tür zu existenziellen Fragen
Der Transhumanismus und die Vollendung des Menschseins
Der Glaube der Transhumanisten an die Technologien fällt mit einer neuen Art von Religion zusammen, die darauf basiert, unsterblich zu werden. Ihr Menschenbild beschränkt sich auf das Dasein in dieser Welt. Darüber hinausreichende Dimensionen des Menschseins gehören nicht dazu.
Gewohnheitstier oder Wundernase?
Wundernase ist ein schweizerdeutscher Begriff, der eine neugierige Person bezeichnet und freundlicherweise nicht auf Gier, sondern auf Wunder baut. Beginnen wir mit dem Wunder, denn am Anfang war das Wunder, dann kam die Wissenschaft, am Anfang war der Baum des Lebens, dann kam der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse.
Einsamkeit – etwas persönlich
Eine Reise im Außen kann eine Reise im Innern sein
Am Anfang war der Blitz
Da du dir selbst zu folgen wagst, wirst du zum Fremden in dieser Welt,
doch stehst du nun vor der Türe zum Geheimnis.
Poetische und andere Gedankensplitter zum Wert des Fremdseins
Sich fremd fühlen kann nur, wer eine Ahnung von Heimat hat. Erst der Verlust der Heimat weckt die Sehnsucht, lehrt uns, das Verlorene zu schätzen und wieder zu suchen.
Fremdsein als Wegweiser
Wir Menschen sind grundsätzlich Fremde, denn wir kennen uns selbst nicht. Sind wir auch in der Fremde? Ein Versuch, einander überlagernde Fremdheiten zu sichten
Die ewige Melodie der Freude
Mein Lied ist eine ewige Melodie der Freude. Wer die Freude nicht kennt – die reine, grundlose freudige Gewissheit, die ursachlose: Ich bin, der ich bin, der ich war und immer sein werde – der ist ein Sünder am heiligen Geist.