Sie wanderten ziellos umher, ohne einen Zweck in ihrem Dasein zu finden und stellten schließlich auch nicht mehr die Frage danach. Eines Tages trafen sie auf einen sehr großen schlafenden Menschen. Der Riese war so groß, dass er den ganzen Raum einnahm, in dem er schlief. Nichts schien ihn in seinem tiefen Schlummer zu stören.
Das kann man doch nicht sagen! Das ist autoritär. Schon ein dreijähriges Kind entwickelt seinen Eigenwillen. Doch selten wird uns bewusst, dass unser Leben von universellen Gesetzen bestimmt wird.
Wer ist es, der die Wellen bewegt, die mich umfangen und mich in ihren Rhythmus aufnehmen wollen? Wer ruft mich und bittet, dass ich mich auf ihn einlasse, mich ihm anvertraue? Immer gibt es etwas zu tun, zu empfinden, zu denken, wahrzunehmen. Was treibt mich an? Was bewegt mich? Darf ich mal Pause machen? Mal heruntertreten von der Bühne, mal „nicht sein“?
Ein Gedicht beginnt mit den Worten: „Gelassen stieg die Nacht ans Land“1. Natürlich, hier ist der Ausweg. Schlafen, träumen – und dann der Tiefschlaf. Die Nacht nimmt mich hinweg; gelassen, ruhig löst sie mich auf in ihren Wogen. Und spült mich erneut ans Land. Mein Bewusstsein setzt sich am Morgen wieder zusammen. Geschieht das von selbst? Wer bringt mein Ich erneut zum Vorschein – und das jeden Tag ein wenig anders? Wie unterschiedlich sind doch all meine Tage und Lebensetappen! Und gleichwohl empfinde ich mich immer als denselben, als dieselbe Individualität. Wie ist das möglich? Wer ist es, der durch all meine Wandlungen hin derselbe ist?
Gandhis edles Projekt der satyagraha, das auf der Basis von Spiritualität und Liebe einem universellen Menschsein nachstrebte und das die Gleichberechtigung aller Religionen, die Aufhebung der Unberührbarkeit und die Befreiung der Frau für das ganze Volk herbeiführen wollte, gelang immer nur punktuell.
Menschen mit psychischen Problemen benötigen auch geistige Instrumente, mit denen sie an Todes- und Zukunftsängsten, an der Überdrüssigkeit am Alltagsleben, an fehlender Freude und Zufriedenheit, am Mangel an Kräften, an unerfüllten Wünschen und an den Zweifeln am Sinn des Lebens arbeiten können.
Was ist der Sinn des Lebens? Wer bin ich? Warum gibt es so viel Ungerechtigkeit auf der Welt? Solche und ähnliche fundamentale Fragen sind wahrscheinlich jedem
schon begegnet. Doch woher kommen sie und wie leben wir mit ihnen?
Leseversion des Artikels unter:
https://www.logon.media/de/letzte-fragen
Die unsterbliche Seele des Menschen ist im sterblichen Körper gleichsam
eingekerkert wie der Nucleus im Atom und der Zellkern in der Zelle. Der
Weg der Alchemie dient ihrer Befreiung. Dieser Weg kann in sieben
Etappen, in sieben Prozesse eingeteilt werden.
Leseversion des Artikels unter:
https://www.logon.media/de/die-alchemie-der-seele
Dinge, die nicht existieren, können nicht fliegen. Drachen existieren
nicht. Warum dann ein kurzer Artikel über die magischen Flügel eines
Drachen?
Leseversion des Artikels:
https://www.logon.media/de/node/623
Glücklichsein wird erst möglich, wenn sich unsere wahre Identität
bemerkbar macht und wir in seine Fülle eintauchen. Die veränderlichen Lebensumstände in der Welt sind nach wie vor
vorhanden, aber sie können uns das Glück nicht mehr nehmen.
Leseversion des Artikels unter:
https://www.logon.media/de/gluecklich-sein
Das Leben ist immer eine Reise zu sich selbst. Es ist ein Abenteuer, weil es uns mit dem Unerwarteten, dem Ungewohnten und oft auch mit dem Unerwünschten konfrontiert – mit Herausforderungen, die wir letztlich nur durch Selbstüberwindung meistern können. Tiefer hineingeschaut ins Leben, stellt sich allerdings die Frage: Wer ist es eigentlich, der die Reise unternimmt?
Leseversion verfügbar unter:
https://www.logon.media/de/die-reise-des-unsterblichen