Der Weg der Individuation schließt ein Leben in der Welt nicht aus, sondern fügt ihm eine neue Qualität hinzu. Sie integriert, indem sie das Außen mit dem Innen zusammenführt, sie vereinigt die Gegensätze miteinander, so dass das Wesenhafte dahinter zutage tritt.
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LOGON - Magazin für Transformation
Das offene Geheimnis
Können wir die Dinge und die Welt einfach so sehen, wie sie (wirklich) sind – und nicht, wie wir sie uns vorstellen? Können wir die eigenen Schleier beiseite schieben?
Puzzleteil des lebendigen Ganzen
Sind wir nicht wie Puzzleteile? Jeder, jede von uns ist anders „gestrickt“, hat eine andere Form und andere Inhalte, andere Gefühle und Gedanken. Gelingt es uns, trotz unserer Individualisierung ein schönes, neues Gesamtbild zu formen? Ein gemeinsames Ziel ist vorgegeben, aber die Entwicklung dorthin ist ein Schöpfungsprozess, bei dem Freiheit vorgesehen ist, freiwilliges Mitwirken.
Wie die Welt entsteht und aufrechterhalten wird Betrachtungen zur Monadenlehre von Gottfried Wilhelm Leibniz
Monaden sind metaphysische Substanzen, die nicht in Teile zerlegt werden können. Es gibt unendlich viele von ihnen. Alle Dinge und alle Wesen besitzen Monaden, die ihre Eigenschaften festlegen. Das gilt für ein Sauerstoffatom ebenso wie für die Seele eines Menschen. Die Monaden bilden eine Hierarchie. Gott ist die höchste Monade.
Das Meer der Monaden ist der eigentliche Stoff, der unser Universum erzeugt und existent erhält. Dieses Meer kann man sich auch als das gnostische Pleroma vorstellen.
Der Weg zum Ganzen – Ein Weg der Freiheit Wie G.W.F. Hegel Göttliches und Menschliches zusammenführt
Der göttliche Geist ist nichts Fertiges, sondern etwas Tätiges. Hegel sagt: „Er ist […] die Tätigkeit, zu sich zu kommen und so sich hervorzubringen, sich zu dem zu machen, was er an sich ist.“ Im Denken des Menschen findet die Selbstwerdung des Absoluten statt.